Gemäß WHO ist aktives Altern der “”der Prozess der Optimierung der Möglichkeiten für Gesundheit, Partizipation und Sicherheit, um die Lebensqualität zu verbessern”” für Menschen über 65. Die Partizipation in der Gesellschaft ist beispielsweise ein wesentlicher Aspekt von aktivem Altern. Viele Menschen, nachdem sie in den Ruhestand gegangen sind, fühlen sich von der Gesellschaft abgeschnitten und haben wenig Chancen, etwas beizutragen. Aus diesem Grund, und um das Gefühl der Marginalisierung von älteren Menschen und ihrer Community entgegenzutreten, werden Optionen, wie Freiwilligenarbeit und Aktivitäten über die Sharing Economy erarbeitet.

Konkret ist die Sharing Economy in den meisten europäischen Ländern ein relativ neues Konzept, das einen gemeinsamen Zugang zu Dienstleistungen, Daten und Informationen ermöglichen kann. Ein Beispiel: eine Person, die Japanisch spricht kann ihr Wissen über einer Online-Plattform weitergeben, etwa an eine andere Person, die sich auf Japanisch unterhalten möchte, um ihre Sprachkompetenzen zu verbessern. Die Sharing Economy erlaubt es Wissen, Fähigkeiten oder Zeit unentgeltlich mit anderen zu teilen. Airbnb ist ein Beispiel für entgeltliche Abwicklung über eine Onlineplattform: Menschen können ihr Haus, Wohnung oder ein Zimmer gegen Geld vermieten.

Nichtsdestoweniger zielt das Projekt “”Colabor-active: Entwicklung eines Trainingsprogramms zur Förderung des aktiven Alterns durch die Non-Profit Sharing Economy”” darauf ab, die Non-Profit Sharing Economy zu nutzen, um das aktive Altern, v.a. den Austausch zwischen Menschen, von Waren und Dienstleistungen zu fördern. Das wichtigste Instrument dieser Initiative wird eine Online-Plattform sein, auf der interessierte Parteien Informationen über Non-Profit Initiativen, Websites und Gemeinschaften finden können. Ein methodischer Leitfaden zur Non-Profit Sharing Economy soll bei beim Training älterer Menschen und ihrer Community beitragen. Das Ziel ist es, älteren Menschen den Zugang zu Technologie zu ermöglichen und dadurch aktives Altern zu erleichtern.

Das Projekt wurde durch das erste transnationale Treffen in Valencia, Spanien, unter Beteiligung aller sechs Partner, d.h. Polibienestar Research Institute (Spanien), E-Seniors (Frankreich), Institut Arbeit und Technologie (Deutschland), Institut für Entrepreneurship Development (Griechenland), Coordina (Spanien) und Forba (Österreich) offiziell gestartet.

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